Als Eleanor Roosevelt die Iguazú-Wasserfälle zum ersten Mal sah, soll sie gerufen haben: „Arme Niagarafälle!“ Das ist keine Übertreibung: Mit 275 einzelnen Wasserfällen auf fast 3 km Breite sind die Cataratas del Iguazú das beeindruckendste Naturschauspiel Argentiniens – und eines der sieben Naturwunder der Welt.
Argentinische oder brasilianische Seite?
Die Wasserfälle liegen an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien – beide Seiten sind es wert:
- Argentinische Seite: Näher an den Wasserfällen, mehr Wanderwege, das berühmte Garganta del Diablo (Teufelskehle) ist auf argentinischer Seite. Mindestens 1 Tag einplanen.
- Brasilianische Seite: Besser für das Panorama-Foto der gesamten Falllinie. Perfekt für einen halben Tag.
Unser Tipp: Planen Sie mindestens 2 Nächte in Puerto Iguazú, um beide Seiten bequem zu besuchen.
Die Garganta del Diablo – Das Highlight
Das absolute Muss auf argentinischer Seite: der Steg zur Garganta del Diablo (Teufelskehle). Hier stürzen die mächtigsten Wassermassen in einen tosenden Abgrund – Sie stehen direkt über dem Wasserfall. Die Sprühwolke ist schon von weitem sichtbar. Wichtig: wasserfeste Jacke und Schutzhülle für Kamera/Handy mitnehmen.
Praktische Informationen
- Eintritt argentinische Seite: ca. 15–20 USD (Stand 2025)
- Öffnungszeiten: täglich 8:00–18:00 Uhr
- Anreise: Direktflüge von Buenos Aires nach Iguazú (IGR), Flugzeit ~2 Stunden
- Unterkunft: Hotels in Puerto Iguazú (empfehlenswert) oder direkt im Nationalpark (luxuriöser)
- Beste Reisezeit: Mai–September (angenehme Temperaturen, starke Wasserfälle)
Kombination mit der Jesuitenmission San Ignacio
Auf dem Weg nach oder von Iguazú lohnt sich ein Abstecher zu den Jesuitenruinen von San Ignacio Miní – ein UNESCO-Weltkulturerbe, das die Geschichte der Guaraní-Missionen erzählt.
Iguazú als Teil Ihrer Argentinien-Reise
Iguazú kombiniert sich perfekt mit Buenos Aires und Patagonien zu einer klassischen Argentinien-Rundreise. Wir von Pasig Reisen Argentina planen die optimale Route – inklusive Transfers, Hotels und Ausflügen.
